Gerechtigkeit, Vergebung und Umgestaltung


Apr 12 2008

Die Bibel erklärt, „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde". Nach der Schöpfung alles anderen sagte Gott, „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild.... Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild". Dann erschuf er Eva, eine Frau für Adam, und gab ihnen das denkbar leichteste Gebot: von den unzählbaren Bäumen mit köstlichen Früchten, die Er im dem Paradiesgarten gepflanzt hatte, gab es nur einen, von dem sie nicht essen sollten: „den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen" (1Mo 2,9). Er hätte jede Art von Früchten tragen können. In der Frucht dieses Baumes lag genauso wenig geistliche Kraft wie in jeder anderen Frucht, die ihr ähnlich war.

Das Gebot, von diesem speziellen Baum nicht zu essen, war ein Gehorsamstest für seine Geschöpfe. Ungehorsam, gerade bei einer so einfachen Sache, wäre Rebellion, wofür sie von Gott, dem Spender des Lebens, getrennt werden würden, was auf physischen und geistlichen Tod sowie Vertreibung aus Seiner Gegenwart für immer hinauslaufen würde.

Kritiker finden es unglaublich grausam, dass das Essen der verbotenen Frucht auf die schmerzhaften und tödlichen Krankheiten der heutigen Welt hinauslaufen sollte, giftige Insekten und Reptilien, das Leiden unschuldiger Babys und Kinder, Kriege, Mord, Vergewaltigung, Diebstahl und andere Gräuel, die weiterhin in Schmerz und Sorgen die menschliche Geschichte darlegen. Doch Adams und Evas scheinbar unbedeutende Handlung erfolgte im Trotz gegen ihren Schöpfer. Der Rest, wie sie sagen, ist Geschichte - die Geschichte einer anhaltenden Rebellion gegen Gott, der die Menschheit dafür erschuf, Empfänger Seiner Liebe und Seines Segens zu sein.

Hier sind wir heute, mehr als 6 Milliarden kleine Egos, und ernten die schrecklichen Folgen unserer eigenen Selbstsucht. Wir können nicht Gott die Schuld für die heutige Welt geben, sondern nur uns selbst. Das ist nicht die Welt, die Gott machte, sondern jene, die wir Ihm zum Trotz gemacht haben.

Es wird gesagt, Präsident Bush sei ein wiedergeborener Christ, der jeden Morgen auf seinem Angesicht vor Gott betet. Doch Bush nennt den Islam eine „Religion des Friedens", obgleich er die schlimmste Religion der Geschichte ist, verantwortlich für die Abschlachtung ungezählter Millionen - ein Abschlachten, das heute weltweit weitergeht. Wie kann Bush ein wahrer Christ sein und solch eine Lüge von sich geben, nicht einmal, sondern wiederholt? Er nennt Mohammed (den Begründer dieses mörderischen „Glaubens" und selbst eine Massenmörder), einen Propheten des wahren Gottes - und den Koran das Wort Gottes! Bush muss die Tatsache kennen, dass der Koran sechzehnmal abstreitet, Jesus sei der Sohn Gottes. Er streitet auch ab, Er sei am Kreuz für die Sünden der Welt gestorben, streitet die Auferstehung und jede andere christliche Lehre ab. Doch Bush preist den Islam?

Wo ist der praktische Beweis in der alltäglichen Führung, dass Bush Christus mit seinem ganzen Herzen nachfolgt und nicht einfach für politische Zwecke auf beiden Seiten spielt? Die Rebellion, die mit Satan im Himmel begann und sich nach Eden ausbreitete, nimmt in Amerika und weltweit überhand. Weder Gott noch Christus werden in den Vereinten Nationen geehrt. Welcher Landesführer sucht tatsächlich den Schöpfer von allem und folgt seiner Leitung? Amerika ist genau da, wo Israel war, als Gott klagte, „So wurde das Recht verdrängt, und die Gerechtigkeit zog sich zurück; denn die Wahrheit strauchelte auf dem Markt, und die Redlichkeit fand keinen Eingang" (Jes 59,14).

Als Schöpfer Seines Universums muss Gott herrschen. Satan führte eine kosmische Rebellion im Himmel an, und riss viele Engel mit sich. Leider folgte der Mensch diesem Aufstand, den Gott nicht tolerieren wird. Kein Herrscher kann Anarchie zulassen - deshalb rechtfertigt Verrat die Todesstrafe. Wie unendlich schlimmer ist eine Revolte gegen den Herrn des Universums!

Gott hat Seine moralischen Gesetze in jedes menschliche Gewissen geschrieben (Röm 2,14.15). Wir alle wissen, wann wir die Rebellion fortsetzen. Sünde ist Hochverrat gegen den Herrn des Universums. Somit sagte Gott Adam und Eva, an dem Tag, wo sie gegen Ihn rebellierten, würden sie „gewisslich sterben". Alle ihre Nachkommen sind gleichermaßen beim „Gehorsamtest" durchgefallen.

Die Bibel warnt, „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod" (Röm 6,23). Wenn Verrat gegen eine irdische Regierung die Todesstrafe rechtfertigt, wie viel mehr rechtfertigt Hochverrat gegen den Herrn des Universums ewige Trennung vom Lebensspender! Jesus selbst verfügte für Rebellen ewige Verbannung aus Seiner Gegenwart in „die äußerste Finsternis... dort wird Heulen und Zähneknirschen sein (Mt 8,12; 22,13; 25,30).

Verurteilt Gott uns zu einer schweren, aber zeitlichen Bestrafung, und heißt uns dann im Himmel willkommen, da wir von unseren Sünden in physischen Flammen „gereinigt" worden sind? Die Bibel sagt im Gegenteil, Christus habe „die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht" (Hebr 1,3). Wenn wir von Sünde in irgendeiner anderen Weise gereinigt werden könnten, warum starb Christus dann am Kreuz? Diese falsche Vorstellung, durch Qual im Feuer von Sünde gereinigt zu werden, ist sowohl dem römischen Katholizismus wie auch dem Islam gemeinsam. Das Konzept des letzteren klingt, als ob Mohammed es vom Fegefeuer des Katholizismus entlehnte.

Im Katholizismus geschieht das „Reinigen" an einem Ort, der Fegefeuer genannt wird, welches von Papst Gregor dem Großen im Jahr 593 n. Chr. erfunden wurde. Der römische Katholizismus erklärt, sollte man nicht genügend „Leid, Trübsale und Prüfungen in diesem Leben" erlitten haben, dann muss „Sühne im nächsten Leben durch Feuer und Pein oder reinigende Bestrafungen erfolgen..." (Apostolische Konstitution über die Überarbeitung der Ablässe", Vatikan II).

Die Vorstellung, physisches Feuer, das den eigenen Körper verzehrt, könnte eine moralisch reinigende Wirkung haben (bekräftigt vom Katholizismus wie auch vom Islam), ist nicht nur eine Häresie, sondern auch unvernünftig. Auch Evangelikale akzeptieren die Vorstellung von einer Qual in physischem Feuer als eine passende ewige Bestrafung für moralische und geistliche Rebellion gegen Gott. Dieses Konzept bringt zahlreiche Probleme mit sich.

Körperliches Eintauchen in Feuer (wie Islam, Katholizismus und viele Evangelikale vorschlagen), würde solchen unerträglichen Schmerz verursachen, dass es unmöglich wäre, einen moralischen oder rationalen Gedanken zu fassen. Es könnte dort nicht einmal ein aufrichtiges Bedauern über begangene Sünden geben - nur eine überwältigende Wut gegen den „Gott", der auf diese Weise foltern würde und die verzweifelten Versprechungen, um Erleichterung zu bekommen. Natürlich wären Versprechungen, die unter solchem Zwang gemacht würden, wertlos!

Hätten jene im Feuersee physische Körper (den der reiche Mann im Totenreich nicht hatte), würden ihre Körper augenblicklich verzehrt werden. Somit müsste der „Gott", der sie foltert, unverzüglich und beständig ihre Körper wieder neu bilden, um die physische Folter aufrecht zu erhalten. Das ist die Hölle des Islam: „...die werden Wir im Feuer brennen lassen: Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Wahrlich, Allah ist Allmächtig, Allweise" (Sure 4,56). Der Körper ist viel mehr als die Haut, somit macht dies keinen Sinn. Doch Katholiken und sogar manche Evangelikale haben eine ähnliche Sichtweise.

Oft wird die Frage gestellt, „Was ist mit den Leibern der Übeltäter, die in Johannes 5,28-29 erwähnt werden? Und was ist mit ‚Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen... das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren' (Offb 20,12.13)? Klingt das nicht, als ob ihre Körper wieder zum Leben erweckt worden wären?" Nein, das ist nicht möglich. In dieser Schriftstelle wird nichts darüber gesagt, dass „die Toten" Körper hätten. Wie könnten jene, die vor Gott im Gericht stehen, als „tot" beschrieben werden, wenn sie auferweckte Körper, Seele und Geist hätten? Nur durch die Auferstehung Christi ist der Tod besiegt. Die Körper der Erlösten alleine haben Anteil an diesem Sieg.

Die Tatsache, die Toten „wurden gerichtet gemäß ihren Werken" (Offb 20,12), bedeutet gewiss nichts, wenn sie nicht „gemäß ihren Werken" bestraft würden. Wie könnte das durch die Folter, in den Feuersee geworfen zu werden, geschehen? Wird sich Hitler in einer heißeren Sektion befinden? Aber wie könnten physische Körper größere oder geringere Hitze in dem Bruchteil einer Sekunde ihrer Zerstörung erleiden? Und wie könnten Abstufungen von physischer Folter zwischen Sünden so vieler unterschiedlicher Arten und der Motivation hinter einer jeden unterscheiden? Physische Flammen könnten das nicht tun.

Der reiche Mann im Totenreich sagte, dass er Pein in einer Flamme erleide, und Tod und Totenreich werden eines Tages geworfen werden in das „ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist.... [Der] Feuer- und Schwefelsee... wo das Tier ist und der falsche Prophet... sie werden gepeinigt werden... von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Mt 25,41; Offb 20,10.14). Aber der „Teufel und seine Engel" haben keine physische Körper, wie könnten also physische Flammen, gegenüber denen sie unempfindlich wären, für sie bereitet sein? Der Körper des reichen Mannes war im Grab, nicht in den Flammen des Totenreiches, obgleich er von seiner Zunge sprach.

„Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben (1Kor 3,13); dieses Feuer ist gewiss nicht physisch. Es muss das „Feuer" von Gottes Gerechtigkeit, Heiligkeit, Reinheit und Wahrheit sein, das jedes Motiv enthüllen und sicherlich das Gewissen der Verdammten für immer peinigen wird. Das alleine kann die Flammen im Feuersee ausmachen. Eine Ausrede ist nicht länger glaubwürdig, sogar für die am meisten Verdorbenen. Ohne einen Baum, um sich dahinter zu verstecken, kein Feigenblatt zur Bedeckung, und nackt vor Gott zu stehen, verbrennt die Flamme Seiner Gerechtigkeit die Gewissen mit übernatürlicher Überführung. Diese ewige Pein wird jenseits dessen sein, was wir uns vorstellen können.

Der Koran hat weit mehr über die Hölle zu sagen als die Bibel. Koranische Beschreibungen sind intensiv und schrecklich. Hölle ist für jene, die die Lehren des Korans zurückweisen (Sure 5,86). Und wie Roms Fegefeuer muss jeder Moslem zumindest einige Zeit in der Hölle verbringen (S 19,71.72). Manche „werden ewig darin verweilen" (S 2,217), während andere errettet werden, nachdem sie ausreichend in den Flammen gelitten haben: „und wer da vom Feuer ferngehalten und ins Paradies geführt wird, der soll glücklich sein." (S 3,185, usw.).

Über den reichen Mann sagte Jesus, „Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt" und er bat um einen Tropfen Wasser für die Kühlung seiner Zunge (Lk 16,23.24). Diese merkwürdige Bitte verriet seine Verwechslung von Physischem und Geistlichem / Moralischem, da sein Körper und seine Zunge im Grab verwesten. Da er Vergnügen, Freude und Erfüllung des Physischen alleine gesucht hatte und das Moralische und Geistliche ausgeschlossen hatte, war der reiche Mann in dieser Täuschung anscheinend für die Ewigkeit gefangen.

Warum würde die Pein im Feuersee die meisten verstockten Sünder nicht zur Buße und somit zur Erlösung führen? Wie bereits vermerkt, wenn physisch, würde der Schmerz zu heftig sein, um irgendeinen vernünftigen Gedanken zu erlauben, noch weniger eine echte, freiwillige Reaktion auf das Evangelium sein, sogar wenn es angeboten würde. Biblisch ist es zu spät. Nach dem Tod kommt das „Gericht" (Heb 9,27), nicht eine zweite Chance.

Alle Eltern wissen, dass ein Kind, das beim Ungehorsam erwischt wird, unter Tränen Buße tun wird und den Mond versprechen wird, um der Bestrafung zu entrinnen. Das gleiche gilt für Kriminelle. Ich half einem früheren Vorsitzenden der Bundesbehörde für Strafaussetzung beim Verfassen seiner Biographie. Er lernte, dass Gefangene, die um Strafaussetzung baten, einen mit ihren anscheinend aufrichtigen Versprechungen, den „rechten Weg zu gehen" und nie ins Gefängnis zurückzukehren, zu Tränen rühren können. Doch sehr wenige halten solche Versprechungen. Gefängnisse haben Drehtüren, und ein hoher Prozentsatz von „Absolventen" kehrt zurück, um die Lektionen fortzusetzen, die sie nie gelernt haben.

Die Vereinigten Staaten, welche den bei weitem höchsten Kirchenbesuch der Welt aufweisen, haben gleichfalls jederzeit den höchsten Prozentsatz ihrer Bevölkerung hinter Gittern. Das spiegelt sowohl die Tatsache wider, dass viele Kriminelle im Gefängnis luxuriöser lebten als in der Welt draußen - wie auch dass Gefängnisstrafen für Kriminelle nicht biblisch sind. Gott stattdessen verlangt Wiedergutmachung für das Opfer, und das hat einen moralisch stärkenden Effekt für den Straffälligen. Natürlich begehen die meisten Leute nie ein Verbrechen, das sie ins Gefängnis bringt, aber sie könnten sich heimlich auf Ehebruch, Unzucht, sinnliche Begierden, Homosexualität, Neid, Stolz, Eifersucht usw. einlassen , und nur „Buße tun", wenn sie erwischt werden.

Eine Anzahl von in der Öffentlichkeit stehenden religiösen Führern, sowohl katholisch wie evangelikal, wurde in den vergangenen paar Jahren bloßgestellt, entsetzliche Sünden begangen zu haben und sie haben angeblich öffentlich Buße getan, manche unter Tränen. Von dieser Schande kann man sich nur schwer erholen und der Verdacht kann nie ausgeräumt werden, dass egal wie aufrichtig die Buße zu sein scheint, sie nicht kam, weil der Bloßgestellte wirklich bußfertig war, sondern nur in die peinliche Lage versetzt worden war, ertappt zu werden. Wenn die Sünde verborgen geblieben wäre, hätte sich die Person gemeldet, um Buße zu tun, oder hätte sie sich weiterhin der Sünde im Geheimen erfreut? Gott alleine kennt die Antwort zu dieser lebenswichtigen Frage (Jer 17,9)

Es gibt für Sünder keine Möglichkeit, ihre Herzen zu reinigen, egal wie bußfertig sie sind! Gott weiß, dass wir uns nicht von dem, was wir sind, zu der neuen Schöpfung verändern können, die zu sein wir nach Seinem Wunsch sein sollen. Damit Gott gerecht vergeben kann, muss die Strafe bezahlt werden. Da sie unendlich ist und von Gott für die ganze Menschheit verkündet wurde, konnte kein anderer als Gott selbst sie bezahlen. Aber das wäre nicht gerecht, weil Er keiner von uns ist. So wurde Gott durch Jungfrauengeburt ein Mensch, um unseren Platz unter Seinem Zorn einzunehmen, um die Strafe für die Sünden eines jeden zu bezahlen, damit allen gerecht vergeben werden konnte.

Die Strafe des ewigen Todes, die von Gott ausgesprochen wurde, kann sogar Er nicht ändern. Warum? Was immer Gott sagt, ist eine Widerspiegelung Seines heiligen Charakters. Es würde Gottes Vollkommenheit untergraben, würde Er auch nur einmal Sein Wort nicht halten. Wenn er einmal seinen Sinn ändern könnte, warum dann nicht zweimal, oder dreimal - oder eine beliebige Anzahl von Malen? Wenn Er auch nur einmal Sein Wort brechen würde, könnten wir uns nie mehr darauf verlassen, was Er sagt. Es würde immer die Möglichkeit bestehen, Er könne Seinen Sinn beständig ändern.

Aber das ist unmöglich: „Denn ich, der HERR, verändere mich nicht.... Auf ewig, o HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln" (Mal 3,6; Ps 119,89)

Allah sagt im Gegenteil, „Wenn Wir eine Aya [Offenbarung] aufheben oder der Vergessenheit anheim fallen lassen, so bringen Wir eine bessere als sie oder eine gleichwertige hervor" (Sure 2,106).

Das Erlösungswerk, das Christus am Kreuz vollbrachte, ist die Grundlage unseres Glaubens und aus diesem Grund ist es das Ziel beständiger Angriffe, die darauf abzielen, es zu diskreditieren. Der Islam leugnet im Koran, dass Christus Gott ist, als Mensch gekommen (obgleich er die Jungfrauengeburt bekräftigt) und streitet ab, dass Er am Kreuz starb, noch weniger, dass er sogar die Strafe für andere bezahlte oder es konnte (Sure 4,157-8). Gerade das Konzept von Christus, des Einen Sündlosen, der an der Stelle von Sündern starb, wird nicht nur vom Islam angegriffen, sondern von Atheisten, die behaupten, es verletze die Prinzipien der Gerechtigkeit.

In Römer 3,21-26 tritt Paulus für die Gerechtigkeit von Christi Tod als dem Stellvertreter für die ganze Menschheit ein. Seine Folgerung klingt so, als hätte er sie voll bewiesen: „...damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist" (V. 26). Paulus liefert keine Erklärung, warum dies wahr sein könnte, was dem menschlichen Verstand so entgegenläuft.

Um das zu verstehen, betrachtet Barabbas und Paulus. Der Erstere war der Einzige, der je lebte und sagen konnte, dass Christus buchstäblich für ihn starb. Was für ein Zeugnis hätte er geben können! Aber Christi Tod an seiner Stelle bewirkte keine Veränderung in seinem Herzen, sondern befreite nur diesen Kriminellen, damit er für sich selbst leben konnte. Paulus bezeugte dagegen, „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat" (Gal 2,20).

Jene, die wirklich an Christus als Herrn und Heiland glauben, nehmen Seinen Tod an, als ob es der ihre wäre. Das Leben, das man einst für das Selbst zu leben trachtete, wurde mit Christus gekreuzigt, und Sein Leben wurde im Austausch dafür angenommen. Glaube an Christus bewirkt eine übernatürliche Verwandlung im Herzen des Gläubigen, die nur als „neu geboren... durch den Geist" (Joh 3,3-8) beschrieben werden kann. Jene, die Christus nicht auf diese Weise kennen, können Ihm im Glauben genau jetzt annehmen, und dieses neue Leben beginnen, das für die Ewigkeit andauern wird! TBC

Zitate: http://www.thebereancall.org/node/6653

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