TBC Notizen 2017_04 | thebereancall.org

TBC Notizen 2017_04

McMahon, T.A.

Die Kosten, ein Beröer zu sein

Eine Unzahl Dinge, die man bestenfalls als gedankenlos bezeichnen kann, spielt sich heute in der Welt und der Kirche ab. Das beschönigt es noch, beschreibt höflich eine Epoche, wo die Mehrheit ihren Verstand verabschiedet hat. Die Bibel beschreibt solche Umstände als Wahnsinn, nicht recht bei Verstand, Irrsinn, außer sich sein, unzurechnungsfähig. Das scheint ein Allgemeinbefinden zu sein, das ziemlich offensichtlich geworden ist, so sehr, dass die Verleger des Oxford Dictionary „postfaktisch“ als Wort des Jahres wählten, denn das Phänomen hat sich 2016 wohl stark ausgebreitet.

Dieser Sauerteig hat sich in die Gemeinde eingeschlichen. Das bringt einen Beröer (der alles, was ihm gesagt oder gelehrt wird anhand der Schrift prüft) durchaus in Widerspruch zu vielem, was als Christentum durchgeht, welches immer weniger ein Verfechter biblischer Wahrheit wird (2 Timotheus 4,3-4). Ferner bringt Beharren auf Gottes Wort Widerspruch, sogar wenn die einzige Reaktion des Gläubigen ist, bei falschen Lehren oder Praktiken nicht mitzumachen. Heute wird dieser Widerspruch immer bösartiger. 

Klar zurückgehend auf die Veröffentlichung von Verführung der Christenheit vor etwa 30 Jahren, haben wir hier beim TBC Feindseligkeiten überstanden. Zu der Zeit fand ich solche Missbilligung überraschend. Warum? Weil wir die Bibelgläubigen einfach baten, Dinge anhand der Bibel zu überprüfen. Und das umfasst die Informationen, die unsere Leser erhalten. Klingt vernünftig, oder?

Das sollte es. Außer dass wir in einem postfaktischen Klima sind, wo Irrationalität herrscht. Unser jüngstes Beispiel kommt vom Widerspruch gegen unsere Artikel zum Hebrew Roots Movement, wo unterstellt wird, wir seien antisemitisch. Leider können wir jene nicht anders überzeugen, die solche verschleierte Anschuldigungen machen. Doch jedem, der uns so verleumdet, empfehle ich Daves Buch Judgment Day, unsere Produktion Israel, Islam und Armageddon und auch den Namen unseres Dienstes – die Beröer waren keine Christen, sie waren Juden.

Während uns das Wort Gottes ermahnt, die Kosten in unserem Dienst für den Herrn zu berechnen, ermutigt es uns auch sehr: Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn“ (1 Korinther 15,58).

 
 
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