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Was Gott von Dir will

Hunt & McMahon

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. – Johannes 5,24

Fast alle Menschen glauben an Gott als Schöpfer und Seine Autorität wie auch unsere Verantwortung Ihm gegenüber. Dass unser Alltag nicht an Gottes Standards herankommt, gibt man allgemein zu, aber die Lösung für diesen offensichtlichen Mangel ist Thema vieler Theorien und religiöser Praktiken: „Wie kann ein Mensch Gott gefallen und von Ihm akzeptiert werden?“ „Was will Gott von mir?“ Das sind Fragen, die die Menschen von Anfang an bewegten.

Egal, wer Sie sind, es gibt etwas, was Gott von Ihnen will; es gibt aber ein offensichtliches Problem, das immer bei jedem Versuch aufkommt, Ihm zu gefallen oder Ihm ein akzeptables Geschenk zu machen und das ist die Tatsache der Sünde des Menschen in Bezug auf Gottes absolute Heiligkeit. Wer kann schon die grundlegende Sündentatsache bestreiten? Mit unerbittlicher Regelmäßigkeit sehen wir den Beweis dafür überall in den Weltnachrichten, in Gewaltverbrechen, Gier, Hass, Eifersucht, Wut, Laster, Lust, weltweitem Misstrauen und Konflikt. Egal wann, wo, wer oder andere Details, alles lässt sich so zusammenfassen: Sünde. Jeder, der es ehrlich zugeben will, weiß, dass dieser ansteckende Virus in gewissem Maße in seinem Herzen und Leben gärte.

Die Bibel macht deutlich, Sünde hat den Menschen von Gott getrennt und unter die Strafe von Gottes Gericht gestellt: „Wie geschrieben steht: Es ist keiner gerecht, auch nicht einer“ (Römer 3,10). Gott ist heilig und gerecht, und als der große Richter der ganzen Erde wird Sein Urteil perfekt richtig für jeden und im Rahmen Seines Gesetzes sein. Dieses Urteil steht seit Jahrhunderten in Seinem Heiligen Wort: „Die Strafe für Sünde ist der Tod – die Seele, die sündigt muss sterben.“ Tod ist zwangsläufig komplette Trennung vom Lebensspender.

Zu meinen, man könne Gott mit Geld, Zeit oder Werken kaufen, die man einer Kirche oder guten Sache widmet, oder Sein Urteil könne durch „Einfluss“ von Kirche oder „Heiligen“ umgestimmt werden, lässt uns vom Gerechten Richter weniger erwarten als man von einem irdischen Richter verlangt. Gott wird bestimmt nicht verleitet, Sein eigenes Gesetz zu brechen.

Ein Häftling steht vor Gericht. Die Beweise wurden gehört und erwogen. Er wird eines schweren Verbrechens für schuldig befunden, wofür der Richter laut Gesetz eine schwere Strafe verhängen muss. Können Versprechen, sich durch positives Denken zu bessern, Zeit und Geld guten Zwecken zu widmen, oder Mitgliedschaft in einer Kirche oder mildtätigen Einrichtung je die Tatsache ändern, dass der Häftling ein Verbrechen beging? Würden diese Werke die vom Gesetz geforderte Strafe aufheben? Natürlich nicht! So können auch keine guten Werke oder Kirchenmitgliedschaft oder irgendeiner anderen Organisation anzugehören für einen Moment die Tatsache ändern, dass der Mensch Sünder vor Gott ist.

Vor Gericht kann man nicht das „Gute“, was der Beschuldigte getan haben mag, gegen das Verbrechen aufwiegen, das er begangen hat. Die Frage dort lautet einfach, „schuldig” oder „unschuldig“. In den Augen Gottes ist es dasselbe. Keine Menge von guten Taten kann je die Sünde aufheben; und Gott hat die ganze menschliche Rasse bereits „schuldig“ gesprochen: „Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei“ (Römer 3,19)

Wenn das Gericht den Häftling „schuldig“ gesprochen hat, dürfen seine Freunde, egal wer sie sein mögen, keine Macht haben, das Urteil des Richters zu ändern oder ihn in seiner Pflicht unter dem Gesetz beeinflussen, damit wirklich Recht gesprochen wird. Glauben Sie dann, dass ein Kirchenorgan oder Funktionär die Urteile des Allmächtigen Gottes beeinflussen kann?

Welch Einbildung daher, einer Kirche zu vertrauen (egal welche) oder einem „Heiligen“, den jemand als einflussreich bezeichnet hat, um Ihre Sache mit dem Allmächtigen Gott zu vermitteln! Können wir Ihn veranlassen, von Seiner gerechten Strafe abzurücken, die Er über die Sünde ausgesprochen hat? Kann Er überredet werden, Kompromisse mit der unbestreitbaren Tatsache unserer Schuld vor Ihm einzugehen?

Einfache Logik führt uns gewiss zum unausweichlichen Schluss, dass Gott einen Menschen nur auf gerechter Grundlage annimmt – nicht aufgrund von Bußleistungen, Gebeten, Ritualen, guten Taten, Zeit- und Geldgeschenken oder dem Einfluss einer Kirche oder eines „Heiligen“. Nichts davon kann die Tatsache unserer Sünde und Schuld vor einem gerechten, heiligen Gott ändern und sind daher nur Bestechungsversuche, um das Urteil zu verdrehen. Diese Versuche mögen manchmal bei Menschen gelingen – aber nie bei Gott.

Die Lehren Jesu Christi, wie sie in den Evangelien stehen, betonen diesen Punkt sehr stark. Wenn es eine Sache gibt, die Jesus während Seines Lebens auf Erden ständig hervorhob, war es die Tatsache, dass Gott durch äußere Frömmigkeit weder getäuscht noch erfreut werden kann, sogar beim frommen Halten der Verfügungen, die Er selbst den damaligen Juden gab. Gottes Augen durchdringen vielmehr all dies, um des Menschen Herz zu erforschen.

In der wohlbekannten Bergpredigt sprach Christus keine Äußerlichkeiten an, sondern die Dinge, die das Ergebnis einer rechten Herzenshaltung sind: „Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ Dass dies kein natürlicher Zustand des menschlichen Herzens ist, ist wohl klar, und die Bibel bekräftigt dies immer wieder, wie in Jeremia 17,9: „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, erforsche das Herz.“ Somit muss nicht nur das Sündenproblem des Menschen (die Frucht) durch Aussöhnung mit Gott auf gerechter Grundlage erledigt werden, sondern Sünde selbst (die Wurzel) muss entfernt werden und das „trügerische… und bösartige“ Herz muss aus Sicht Gottes „rein“ gemacht werden.

Brachten die religiösen Rituale der Juden die Herzensreinheit? Hier die Worte Christi zu einer Gruppe Religionsführer: „Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid?“ (Matthäus 12,34). „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen“ (Matthäus 15,19).

Diese Worte Christi klagen das Herz des Menschen an wie auch Form, Rituale und Heuchlerei der religiösen Welt. Somit verkündete Christus, Gott kann die guten Werke des Menschen nicht annehmen, weil sein Herz verdorben ist. Sogar religiöse Verordnungen, die Gott einst den Juden als Vorbild und Beispiel der Wahrheit gab, die in Christus offenbart werden sollte, wurde durch ihre bösen Herzen verdreht und die leere Form, die blieb, wurde zum Gräuel für Gott.

Jesus lehrte, was Gott eigentlich vom Menschen forderte, sei dies: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst! (Matthäus 22,36-40, Lukas 10,25-28). Gott will die wahre Liebe und Hingabe Ihres Herzens!

Aber wie kann das Menschenherz, das die „Wurzel der Sünde“ enthält, wie Christus sagt, die wahre Liebe und Hingabe hervorbringen, die Gott fordert? Und wie kann ein verurteilter Sünder zum Ort der Versöhnung und Liebe vor einen Heiligen Gott gebracht werden? Wie kann Gott gerecht sein und doch dem Sünder vergeben? Wie kann Er einem sündigen Geschlecht Liebe und Barmherzigkeit austeilen, ohne Gerechtigkeit und Recht zu kompromittieren? Nur Gottes unendliche Weisheit konnte die Antwort geben und es ist die wunderbarste Botschaft, die der Mensch je hörte.

Gottes Antwort auf dieses scheinbare Dilemma wird dem Menschen im Evangelium, Seinen „Guten Nachrichten“ verkündet. Die Botschaft ist perfekte Liebe, nicht Prostitution, unendliche Barmherzigkeit, aber kein Kompromiss; vollkommene und absolute Vergebung, doch äußerst gerecht. Es ist die herrliche Geschichte unendlicher Liebe, die sich ganz gibt, um uns alle zurückzugewinnen: die Geschichte, wie Gott selbst auf die Erde kam in einem Leib aus Fleisch und Blut, einer Jungfrau geboren, damit Er als Mensch unser Vertreter sei, und um unsere Stelle im Gericht stellvertretend einzunehmen, wo er die extreme Strafe für Sünde bezahlte, die Sein heiliges Gesetz forderte. Doch viele würden nicht in Buße, Unterwerfung und Liebe auf den Christus vom Kreuz reagieren, der mit ausgestreckten Händen dasteht, die immer noch die Nägel Male tragen, der dringend bittet – „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken“ (Matthäus 11,28).

Oh, die Liebe, die den Rettungsplan entwarf!
Oh die Gnade, die ihn zum Menschen runter brachte!
Oh die gewaltige Kluft, die Gott überbrückte
Auf Golgatha

Gott will, dass Sie sich vor Ihm beugen, so wie Sie sind, ein schuldiger, verlorener Sünder, der dankbar und aufrichtig den Straferlass und die Vergebung annimmt, die Er in Christus anbietet. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannes 3,16).

Gott will gewiss von Ihnen keine äußerliche Form religiöser Rituale, sondern eine innere Realität. Er will nicht Ihre Bußübung, sondern komplette Unterwerfung Ihres Willens; kein materielles Geschenk, sondern echte Liebe und Hingabe Ihres Herzens. Ja, unsere Herzen sind von Natur aus verdorben und nur durch die „Neugeburt“ durch Glauben an Christus auf Basis Seiner Bezahlung der vollen Strafe für unsere Sünden kann Gott uns vergeben, in uns ein reines Herz schaffen und uns in der Person seines Sohnes annehmen. „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3).

Oh, das Staunen über Gottes Rettung. Wenn wir uns Gott unterwerfen, geben wir im Endeffekt nicht etwas auf, sondern erhalten das unendliche „Alles“, was Er uns in Christus anbietet! Gott will Ihnen Seine Liebe, Seinen Reichtum, Seine Gnade, Seine unendlichen Segnungen in einer endlosen Flut auf immer und ewig gewähren! Wollen Sie nicht genau jetzt aufhören, Gott mit religiösen Ritualen oder Ihrer Gabe an Ihn beschwichtigen zu wollen, und Christus einfach im Glauben als Ihren Retter annehmen, die Kontrolle Ihres Willens Ihm übergeben und Ihm die wahre Liebe und Hingabe Ihres Herzens geben, damit er Sie mit Sich füllen kann?

„Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht… damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ (Epheser 2,4-9). „Erbarmen… Gottes großer Liebe… macht uns lebendig… der überschwängliche Reichtum Seiner Gnade… Seine Güte… errettet durch den Glauben… Gottes Gabe… in den kommenden Weltzeiten“!

Nur der Gott, der mit uns durch Sein Wort geredet hat, der Schöpfer des Universums, hat einen Weg für Seine rebellischen Geschöpfe geschaffen, damit sie mit Ihm versöhnt werden, einen Weg, damit sie mit Ihm auf ewig leben. Kein anderer Gott oder Obergottheit oder Kraft, von Menschen verehrt, hat sich für die Erlösung seiner oder ihrer Geschöpfe geopfert.

Kein anderer Gott behauptet, Liebe zu sein und demonstriert dann völlig diese perfekte Tugend, als Er Sich einem erniedrigenden Tod am Kreuz unterzog, wobei er die volle Strafe für die Sünden der Menschheit bezahlte.

Die Strafe musste bezahlt werden, um göttliche Gerechtigkeit zufrieden zu stellen. Christus musste nicht nur den physischen Tod sterben, sondern erfahren, von Gott getrennt zu sein. Jesus sah das Grauen dieser Erfahrung voraus, als Er vor dem Vater im Garten Gethsemane kniete: „Da kommt Jesus mit ihnen zu einem Grundstück, das Gethsemane genannt wird. Und er spricht zu den Jüngern: Setzt euch hier hin, während ich weggehe und dort bete! Und er nahm Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit sich; und er fing an, betrübt zu werden, und ihm graute sehr. Da spricht er zu ihnen: Meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir! Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst“ (Matthäus 26,36-39). „Und er war in ringendem Kampf und betete inbrünstiger; sein Schweiß wurde aber wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen“ (Lukas 22,44).

Im 18. Jahrhundert schrieb der Liederdichter Charles Wesley diese unglaublich wunderbaren Worte: „Erstaunliche Liebe! Wie kann es sein, dass du, mein Gott, für mich sterben musstest?“ Diese Liebestat können wir nicht fassen, doch noch unverständlicher ist, warum jemand sie nicht annehmen sollte. In Johannes 15,13 informiert uns Jesus, was diese Tat für die sündige Menschheit bedeutet: „Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde“. Wer würde nicht Sein Freund für alle Ewigkeit sein wollen? TBC

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! – Johannes 3,3

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